Coaching

Der gestresste Manager in der Sandwichposition der mittleren Führungsebene, der geplagte Gemeindepfarrer mit der Vielzahl von Erwartungen unterschiedlichster Teilgruppen der Gemeinde, die neu ernannte Leiterin eines Jugendamtes mit dem völlig veränderten Rollenmuster, der freiberufliche Arzt und Unternehmer in der neu gegründeten Praxis - sie alle sind i.d.R. weder krank noch therapiebedürftig. Und doch wächst das Bewußtsein, daß gerade in diesen Positionen die Möglichkeiten für einen fördernden und aufbauenden Gesprächskontakt und ein entspanntes Lernumfeld immer seltener spontan gegeben sind und die Gefahr der Vereinsamung, der blockierten Entwicklung und manchmal auch des beruflichen Versagens droht. In die durch Führungseinsamkeit und soziale Verarmung gerissene Lücke tritt heute mehr und mehr der professionelle Coach. Als frei von der internen Hierarchie agierender Gesprächspartner und Experte oder Ansprechpartner mit strikter Vertraulichkeit trägt er zum erfolgreichen Handeln von Führungskräften, wichtiger Projektteams oder Fachspezialisten bei und unterstützt (freiberuflich) tätige Einzelpersonen oder Teams bei der kritischen Überprüfung eigener Zielsetzungen, Vorgehensweisen und Methoden und der Findung einer neuen Balance zwischen Berufs- und Privatleben. Neben der Beachtung individueller Einflussfaktoren führt insbesondere die systemisch-integrative Betrachtung zur Einbeziehung relevanter Faktoren und ermöglicht eine ressourcenorientierte Lösungsfindung.

Coaching ist

Anlässe

Auf dem Hintergrund der wissenschaftlichen Arbeit des Autors ergibt sich gerade für Angestellte und Freiberufler im Gesundheitswesen ein ständiger Anpassungsbedarf an geänderte Rahmenbedingungen und die Gefahr beruflicher Enttäuschungen und Überlastungen. Im Coaching geht es für diese Zielgruppe besonders um:

Methoden

In einem strikt ressourcen- und lösungsorientierten Ansatz kommen je nach Fragestellung und Vorerfahrung unterschiedliche Elemente aus erfolgreichen Trainings- und Beratungsansätzen auf dem Boden einer systemisch-integrativen Sichtweise zum Einsatz. Ressourcenorientierung bedeutet dabei eine Betrachtungsweise, die eine bewußte Wahrnehmung und Förderung von vorhandenen Fähigkeiten, Kompetenzen und Stärken der Person und seines Umfeldes zur Bearbeitung der aktuellen Fragestellung und zur Entwicklung von Persönlichkeit und Lebenssituation nutzt.